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Die Symbole des Templerordens

von Volker Preuß und Ronald Preuß

Bei wahrscheinlich keinem anderen Ritterorden stellt sich so sehr die Frage nach der Flagge. Der Orden ist sehr bekannt und sehr beliebt, seine Geschichte und seine Ritter spielen ein große Rolle in Literatur und Film. Der Wunsch eine Flagge des Templerordens zu besitzen ist nachvollziehbar. Aber wie sah die Flagge bzw. das Banner aus? Welche Rolle spielt das rote Templerkreuz?

Wie so oft ist die Quellenlage sehr dürftig und es finden sich sehr unterschiedliche Motive oder Varianten auf oft idealisierenden Darstellungen. Eine Standardisierung gab es damals noch nicht, keine Dienstvorschrift oder Paragraphen, die so etwas regeln. Noch nicht mal die Regeln der Templer beschreiben eine Flagge, zumindest nicht in der Erstfassung der Regeln von 1129, denn dort ist mehrfach nur von einem "zweifarbigen Banner" die Rede. Aber welche zwei Farben? Das Motiv des Siegels, das auch nicht immer einheitlich war, wurde nicht auf die Flaggen übertragen. Es zeigte nämlich kein Wappen, sondern meist zwei Ritter auf einem Pferd, das die "armen Ritter Christi" symbolisieren sollte, von denen – wie das Siegel und glauben lassen soll – nicht mal jeder ein eigenes Pferd gehabt hatte, jedoch war der Orden in Wirklichkeit sehr vermögend.

Selbst dieses Siegel unterschied sich von Komturei zu Komturei und einige benutzten andere Siegelbilder. Es gab einfach keine zentralen Produktionsstätten, nicht für Siegel, nicht für Schilde, nicht für Fahnen oder Banner. Die Ritter erhielten laut Regel ihre Bekleidung und teilweise auch die Ausrüstung vom Orden und sicherlich wurde auf eine gewisse Einheitlichkeit geachtet. Für Ritter war der weiße Waffenrock mit dem roten Ordenskreuz vorn und hinten und der weiße Mantel mit dem Kreuz auf der linken Schulter vorgesehen (ab 1147). Für dienende Brüder war ein schwarzer Waffenrock mit dem roten Ordenskreuz vorn und hinten und ein brauner Mantel vorgesehen. Selbst das ließ sich in der Praxis nicht immer verwirklichen, so dass dienende Brüder das trugen, was am meisten verfügbar war, nämlich Braun.

Die Schilde waren auch nicht einheitlich, jeder hatte sein eigenes Modell, abhängig vom Zweck, als Schild eines Reiters, oder eines Fußsoldaten, abhängig den Vorlieben seiner Zeit, der Länge der Schwerter der Gegner oder war auch abhängig von der Optimierung der eigenen Waffen oder der eigenen Kampftechnik. Genauso trägt als Unterschied bei, in welcher Region Europas und von welchem Handwerker ein Schild hergestellt worden war. Im Feudalismus war es, nach der Entstehung der Heraldik üblich, dass das Bild des Wappens des Ritters oder Feudalherren auf dem Schild geführt wurde. Als der Orden geründet wurde (1118) gab es aber noch keine Heraldik, die entstand erst ab der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Außerdem spielten mit dem Eintritt in den Orden persönliche Dinge und Angelegenheiten keine Rolle mehr. Laut Regel war es sogar verboten Schilde und Lanzen mit schmückenden Überzügen zu versehen, jedweder Schmuck war verboten. Wie waren die Schilde gestaltet gewesen? Wie sah aber nun das Wappen des Ordens aus?

Im Feudalismus war es nach der Herausbildung der Heraldik üblich, dass der Ritter sein Wappen vom König, zumindest aber vom ihm übergeordneten Feudalherren erhielt, also von dem, dessen Lehen er genommen und dessen Gefolgsmann er geworden war. In den seltensten Fällen hatte er selber Einfluss darauf. Das erledigten Fachleute, oft Herolde, wenn ein solches Amt vorhanden war. Damit stand das Wappen fest und dessen Symbolik wurde, wenn es nötig war, auch auf Siegel übertragen. Welcher Feudalherr soll dem Orden ein Wappen verliehen haben? Der Orden war ein freiwilliger Zusammenschluss von Rittern und ihrer dienenden Brüder und unterstand lediglich dem Papst, jedoch nicht als belehnte Körperschaft. In bestimmten Fällen übergaben die Päpste jener Zeit gerne Banner um bestimmten Größen ihrer Zeit den Segen des Papstes sehen zu lassen. So hatte z.B. auch Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, vom Papst ein Banner für die Eroberung Englands und die Errichtung seines Königtums erhalten. Auch in der Zeit der Kreuzzüge wurden Banner des Papstes mitgeführt, die an die jeweiligen Heere oder auch Kontingente verliehen worden waren. Das stand aber für den Templerorden und seiner Symbolik nicht im Vordergrund. Er war nicht "von oben" geschaffen und mit großem Getöse ins Leben gerufen worden, sondern war 1118 gegründet worden und musste sich seinen Stand Schritt für Schritt erkämpfen, bis die Geistlichkeit und letztlich auch der Papst den Orden akzeptierten. Erst 1139 wurde Orden dem Papst direkt unterstellt und entwickelte eine starke Autonomie. Aber ein Wappen hatte er nie. Auch der Gründer des Ordens – Hugo von Payns – hatte kein Wappen, auch nicht in seiner Funktion als Großmeister (1119–1136), zu seiner Zeit gab es noch keine persönlichen Wappen.

Fassen wir mal die Fragen, die sich aus den Fakten ergeben zusammen und versuchen eine Lösung zu finden:
• Wie sah das Siegel des Ordens aus?
• Wie sah das Wappen des Ordens aus?
• Wie sahen die Schilde des Ordens aus?
• Welche Rolle spielt das rote Templerkreuz?
• Wie sah die Flagge bzw. das Banner des Ordens aus?

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Wie sah das Siegel des Ordens aus?

Im Mittelalter konnten nur wenige Menschen lesen. Deshalb brauchte jede Institution ein eindeutiges Siegel, das Urkunden beglaubigte. Das Templer‑Siegel ist eines der bekanntesten Symbole des Mittelalters, es war die offizielle Identität des Ordens – vergleichbar mit einem modernen Firmenlogo. Es diente als "Unterschrift" und zeigt je nach Epoche unterschiedliche Motive. Die wichtigsten Templer‑Siegel – verwendet ab der Mitte des 12. Jahrhunderts waren: 1.) Das berühmte Doppeltreiter‑Siegel, es zeigt zwei Ritter auf einem Pferd und die Umschrift: SIGILLUM MILITUM CHRISTI ("Siegel der Soldaten Christi"). Es sollte die Armut und Brüderlichkeit des Ordens symbolisieren (zwei Ritter teilen sich ein Pferd) und war ein Hinweis auf die ursprüngliche Bezeichnung des Ordens "Arme Ritterschaft Christi". Dieses Siegel ist erst nach Hugo von Payns sicher belegt, stammt also nicht aus der Gründungszeit des Ordens. 2.) Das Agnus‑Dei‑Siegel (Lamm Gottes), es zeigt das Lamm Gottes mit einer Kreuzfahne und soll Christus als Opferlamm symbolisieren und wurde oft für spirituelle oder liturgische Dokumente genutzt. 3.) Regionale und funktionale Varianten, denn der Orden besaß zahlreiche Siegel, darunter: Siegel einzelner Komtureien, Siegel der Provinzmeister, Siegel für Finanzgeschäfte, Siegel für Gerichtsurkunden. Viele zeigen Varianten des Kreuzes oder architektonische Motive. Von Hugo von Payns ist kein kein persönliches Siegel überliefert, die frühesten bekannten Templer‑Siegel stammen aus der Zeit nach seinem Tod, immer verwendet als kollektive Siegel, nie eine Einzelperson repräsentierend.

Siegel Seal Templer Templer-Orden Templerorden Tempelherren Order of the Templars
Siegel des Templerordens

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Wie sah das Wappen des Templerordens aus?

Ein offizielles Wappen im heraldischen Sinn hatte der Templerorden nie, aber einige Symbole wurden so konsequent verwendet, dass sie als Wappen des Ordens gelten, bzw. etwa ab der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Heroldsstücke (Templerkreuz) in Familienwappen von Adligen ergänzt wurden, wenn sie Mitglieder des Ordens geworden waren. Da wären: 1.) Das rote Templerkreuz auf Weiß, ab 1147 auch auf der Kleidung getragen – das wohl bekannteste Symbol des Ordens – wurde mit Sicherheit auf das eine oder andere Schild aufgemalt. Die Folge war, dass diese Symbolik so als Wappen wahrgenommen auch verwendet wurde, aber sicherlich nicht zur Zeit des Ordens selber, sondern in den nachfolgenden Jahrhunderten. 2.) Das Siegel des Ordens. Es zeigte meist zwei Ritter auf einem Pferd, als Symbol der Armut und brüderlichen Gemeinsamkeit. 3.) Das Agnus Dei (Lamm Gottes), ein Lamm mit einer Kreuzfahne, es wurde ebenfalls als Siegel verwendet.

Allerdings gibt es und gab es auch damals einen Zusammenhang zwischen Wappen und Schild, der sich allmählich entwickelt haben muss, bis hin zu heraldischen Prinzipien. Denn, sobald auf einen Schild ein Zeichen wie bspw. ein Ordenskreuz aufgemalt wird, handelt es sich streng genommen bereits um ein Wappen. Mit Zeichen ist dabei kein persönliches Symbol gemeint. So was gab es schon seit es überhaupt Schilde gibt. Bei einem Wappen muss es sich ein Symbol dauerhafter Natur handeln, das über eine einzelne Person hinausgeht. Vermutlich ist das beim Aufmalen des Ordenskreuzes auf das Schild auch damals, in der Zeit der sich erst entfaltenden Heraldik, schon so verstanden worden.

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Wie sahen die Schilde des Ordens aus?

Das Bild des Wappens des Feudalherren oder Ritters wurde ab der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts meist auf sein Schild übertragen, damit war es nicht nur Schutz sondern auch eine Art "Ausweis" und Symbol der feudalen Macht im zugewiesenen Lehensgebiet. Der Templerorden hatte, wie wir inzwischen wissen, kein Wappen, aber immerhin ab 1147 das Ordenskreuz. Wenn man sich Illustrationen in den Handschriften dieser Zeit anschaut, sieht man immer unterschiedliche Bemalungen auf den Schilden, oder sie waren unbemalt und zeigten von der Mitte des Schildes ausgehende, eiserne Verstrebungen. Das wird der Wahrheit sehr nahe kommen. Wie wir wissen, war jeglicher Schmuck, ausdrücklich an Lanze und Schild verboten, zumindest als schmückender Überzug. Das man sich nicht immer und nicht einheitlich an die Ordensregeln gehalten haben wird, ist sicherlich auch klar. Insofern dürften Bemalungen vorgekommen sein. Was man auf den alten Abbildungen häufig als bemalte Schilde sehen kann, sind weiße Schilde, deren oberes Drittel (Schildhaupt) schwarz war. Seltener sieht man das Ordenskreuz auf Weiß. Die Frage ist, ob die Bemalung einheitlich gewesen ist, man kann aber sicherlich davon ausgehen, dass das manchmal angestrebt war. Man muss sich vorstellen, dass die Ritter aus den unterschiedlichsten, manchmal weit voneinander entfernten Komtureien und Templerprovinzen (Balleien, Präzeptoreien) für eine militärische Aktion zusammengerufen wurden und es ist vorstellbar, dass die eventuell in jeder Komturei oder auch Provinz angestrebte Einheitlichkeit im Gesamtbild der militärischen Einheit eine Vielfalt dargestellt haben muss, nicht nur in der Nationalität, Sprache und Kultur, sondern folglich auch bei den Schilden, bei Details der Kleidung, der Bewaffnung, der Helme und auch bei der Form des Ordenskreuzes. Bei der Gesamtbetrachtung ist es wichtig, dass man sich nicht von Darstellungen irritieren lässt, die auf Grund des großen Interesses am Thema in literarische Quellen oder Webseiten im Internet Einlass gefunden haben, auch wenn es sich dabei um historische Abbildungen oder Beschreibungen handelt. Der Orden wurde schon 1312 aufgelöst. Jede geschichtliche Epoche hat das Thema Templer aufgriffen und reichlich mit Geschichten und Bildmaterial aufgefüllt, so dass z.B. das Ordenskreuz geschmacklichen und zeitgeistigen Orientierungen unterworfen war, je nach dem wann das Bild gemalt oder der Text verfasst worden ist. Das Betrifft z.B. auch großartig ausgeführte Wappen, die sich finden lassen, deutliche Spuren des 18. Jahrhunderts tragend, gerade auch durch den Einzug der Templer in die Freimaurerei. So etwas hat es nie gegeben, wurde künstlerisch angefertigt und nachträglich den Templern zugeschrieben.

Templerorden Templer Banner FahneTemplerorden Templer Banner FahneTemplerorden Templer Banner Fahne
Quelle: muculmanoeportugues.blogspot.com
Chronik Matthäus Paris, London, Brit. Context.Scope.Library MS Royal 14 C VII fol 42v

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Welche Rolle spielt das rote Templerkreuz und wie sah es eigentlich aus?

Als der Templerorden um 1119/1120 gegründet wurde, hatten die Ritter kein rotes Kreuz als Zeichen. Sie trugen zwar den charakteristischen weißen Mantel, doch ohne das später so bekannte rote Tatzenkreuz. Das rote Kreuz wurde erst 1147 während des Zweiten Kreuzzugs offiziell eingeführt, als Papst Eugen III. dem Orden genehmigte, ein rotes Kreuz ihren weißen Mänteln zu tragen. Das ist in der Ordensüberlieferung und späteren Chroniken bestätigt. Das Kreuz sollte Martyrium und Opferbereitschaft symbolisieren und den militärisch-religiösen Auftrag unterstreichen. Die Farbe Rot wird in der kirchlichen Symbolik traditionell mit dem Blut Christi, Märtyrertum und Opfermut verbunden. Für einen militärischen Orden, der bereit war, für seinen Glauben zu sterben, war das sehr passend. Wer auch immer auf die Idee mit dem roten Kreuz kam, der Orden selbst oder Bernhard von Clairvaux – ein großer Förderer des Ordens – war auf jeden Fall vom Ersten Kreuzzug (1096–1099) inspiriert, denn schon die Teilnehmer des Ersten Kreuzzuges nähten sich ein rotes Kreuz auf die linke Schulter. Immerhin soll es Bernhard von Clairvaux selbst gewesen sein, der 1147 bei Papst Eugen III. durchsetzte, dass die Templer das rote Tatzenkreuz dauerhaft auf ihrem weißen Mantel tragen durften.

Interessant ist, dass nie eine einzige verbindliche Form festgelegt worden war. Es hatte lediglich Rot und gut sichtbar zu sein. Am häufigsten verbreitet war das Tatzenkreuz. Es wird auch Pattee-Kreuz genannt. Diese Bezeichnung geht auf die französische Sprache zurück, was wörtlich übersetzt "Fußkreuz" bedeutet (eigentlich ein Fuß von einem Tier), wo wir wieder bei der Tatze wären. Das Hauptmerkmal ist, dass die Arme der Kreuzes in der Mitte schmal sind und sich meist in einer geschwungenen oder geraden Linie zu einem breiten Rand hin ausbreiten. Diese Kreuzform erscheint erstmals dokumentiert in der frühmittelalterlichen Kunst, in einem Domschatz der Kathedrale von Monza, der von der langobardischen Königin Theodelinda (auch Theudelinde, 570–627) gestiftet worden war. Im Detail kann die Ausführung der Form auf Grund von regionalen, modischen oder zeitgemäßen Einflüssen erheblich abweichen, mit geraden oder konkaven Armen und auch Einkerbungen an den Enden. Ebenso, aber seltener, wurde das Kreuz als lateinisches Kreuz mit geraden Armen dargestellt. Das Kreuz wurde ausschließlich als das Zeichen des Ordensgelübdes verstanden. (Quelle: identifymedals.com)


Templerorden Templer Kreuz Templerorden Templer Kreuz   Templerorden Templer Kreuz Templerorden Templer Kreuz


Das Kreuz der Theudelinde
Quelle: newliturgicalmovement.org

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Wie sah die Flagge bzw. das Banner des Ordens aus?

Das Banner des Templerordens – es wurde "Beaucéant" genannt – war schwarz‑weiß geteilt (horizontal geteilt, oben schwarz, unten weiß) und es trug kein rotes Templerkreuz. Das rote Tatzenkreuz der Templer war ausschließlich ein Mantel- und Ordenssymbol. Es taucht auf keiner authentischen mittelalterlichen Abbildung des Banners auf. Der Grund dafür ist darin zu suchen, dass die Templer ihr Banner als Kommandozeichen auf dem Schlachtfeld betrachteten und es sollte vom Ordenskreuz unterschieden sein, denn das Kreuz wurde ausschließlich ein Zeichen des Ordensgelübdes verstanden und nicht als Symbol einer militärischen Einheit. Die Farbe Schwarz stand für Strenge, Respekt und Kampfeswille, die Farbe Weiß stand für Reinheit, Gnade und Bruderliebe. Mehrere Ordensregeln und Kommentare aus dem 13. Jahrhundert zitieren dazu folgenden Symbolspruch: "Schwarz gegenüber den Feinden, Weiß gegenüber den Freunden". "Beaucéant" (auch "Beauséant") war auch der Schlachtruf des Ordens. Späteren Quellen zeigen das Banner mit der Aufschrift "Beauseant". Das könnte es gegeben haben, allerdings erst ab dem 13. und 14. Jahrhundert.

Templerorden Templer Banner Fahne
Quelle: herald.poore-house.com
Chronica Maiora, Parker MS 16 fol. 142r. 1250

Templerorden Templer Banner Fahne
Quelle: geopop.it

Templerorden Templer Banner Fahne
Quelle: Rekonstruktion aus einer Beschreibung

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Wie könnte die Flagge der Templer heutzutage aussehen?

Aus dem oben geschriebenen lassen sich ein paar Dinge ableiten, die uns dem Ziel einer Flagge der Templer näherbringt, und zwar so wie man sie heutzutage verwenden müsste.

1. Möglichkeit

In seiner Urform, als Feldzeichen, war das Banner eine eher lange als breite Fahne, zwei Farben, Schwarz über Weiß.

Templerorden Templer Banner Fahne


Das könnte man in ein modernes Format bringen, 3:5, hochkant, und schon mal so hissen.

Templerorden Templer Banner Fahne




Und jetzt noch Querformat, wie heute fast überall üblich.

Templerorden Templer Banner Fahne



Aber wer soll das als Flagge der Templer erkennen? Sieht eher aus wie eine Signalflagge! Aber welches Signal soll gesendet werden?


In Ordnung, wir passen das noch an, jetzt wird das als Farbenflagge erkennbar.

Templerorden Templer Banner Fahne



Aber was erkennen wir? Leute, die sich auskennen, werden folgendes sehen:
• Landesflagge/Landesfarben von Preußen (ehemaliges deutsches Bundesland),
• Landesflagge/Landesfarben von Ostpreußen (ehemalige preußische Provinz),
• Landesflagge/Landesfarben des Herzogtums Lauenburg (ehemaliges preußisches Herzogtum),
• die Standesfarben (Kantonsfarben) des Kantons Freiburg in der Schweiz


ohne Zweifel müsste hier ein Unterscheidungsmerkmal dazukommen, wir entscheiden uns für das Templerkreuz, und fertig:

Templerorden Templer Banner Fahne



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2. Möglichkeit

Wir gehen wieder von der Urform aus, als Feldzeichen, war das Banner eine eher lange als breite Fahne, zwei Farben, Schwarz über Weiß.

Templerorden Templer Banner Fahne


Das könnte man wieder in ein modernes Format bringen, 3:5, hochkant, und schon mal so hissen.

Templerorden Templer Banner Fahne




Jetzt noch das Templerkreuz einfügen und schon mal so hissen.

Templerorden Templer Banner Fahne




Und jetzt noch Querformat, wie heute fast überall üblich, und fertig:

Templerorden Templer Banner Fahne



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3. Möglichkeit

Wir wissen jetzt, dass die Templer kein Wappen hatten. Aber hatte ein Wappen in der Zeit der Heraldik nicht die Form eines Schildes? Wurde nicht das Bild was Wappens auf das Schild übertragen? Von historischen zeitgenössischen Dokumenten her wissen wir aber, das doch das eine oder ander Schild eines Templeritters bemalt gewesen sein könnte. Oben schmal in Schwarz, unten breit in Weiß. Das nehmen wir uns mal als Vorlage.

Templerorden Templer Wappen Schild


Jetzt muss noch etwas Templerisches dazu, das Ordenskreuz!

Templerorden Templer Wappen Schild


Das könnte man wieder in ein modernes Format bringen, 3:5, hochkant, und schon mal so hissen.

Templerorden Templer Banner Fahne




Und jetzt noch Querformat, wie heute fast überall üblich, und fertig:

Templerorden Templer Banner Fahne



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4. Möglichkeit

Wir gehen wieder von dem bemalten Schild aus, so wie wir es von historischen und zeitgenössischen Dokumenten her kennen.

Templerorden Templer Wappen Schild


Jetzt muss wieder etwas Templerisches dazu, das Ordenskreuz!

Templerorden Templer Wappen Schild


Jetzt erinnern wir uns, wie in der Frühzeit der Haraldik ein Wappenbanner hergestellt wurde (vgl. Valencia). Oben am Wappen schieben wir eine Fahnenstange durch eine oder mehrere Stoffschlaufen.

Templerorden Templer Wappen Schild Banner FahneTemplerorden Templer Wappen Schild Banner Fahne


Jetzt noch drehen ...

Templerorden Templer Wappen Schild Banner FahneTemplerorden Templer Wappen Schild Banner Fahne


und die Vorlage für eine Flagge ist fertig!

Templerorden Templer Banner Fahne



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5. Möglichkeit

Wir gehen wieder von dem bemalten Schild aus, so wie wir es von einigen historischen und zeitgenössischen Dokumenten her kennen.

Templerorden Templer Wappen Schild


und die Vorlage für eine Flagge ist fertig!

Templerorden Templer Banner Fahne



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