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- 1567–1806 Langrafschaft Hessen-Darmstadt
- 1806–1918 Großherzogtum Hessen
- 1923–1945 Volksstaat Hessen
- 1945 in Großhessen aufgegangen
• Flaggen
• Bedeutung/Ursprung der Flagge
• Wappen
• Bedeutung/Ursprung des Wappens
• Die Kokarde
• Landkarte
• Zahlen und Fakten
• Geschichte
• Die Hessischen Staaten
• Ursprung des Landesnamens

Landgrafschaft Hessen-Darmstadt,
1567–1806,
Landesfarben,
Seitenverhältnis = 2:3(?),
Quelle, nach: Flags of the World




Landgrafschaft Hessen-Darmstadt,
bis 1806,
Flagge des Landgrafen,
Seitenverhältnis = 5:8(?),
Quelle, nach: Deutsche Wappen Rolle




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1806–1918,
Landesfarben,
Seitenverhältnis = 2:3(?),
Quelle, nach: Flags of the World




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1839–1903,
Landes- und Handelsflagge,
Seitenverhältnis = 4:5(?),
Quelle, nach: Deutsche Wappen Rolle




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1839–1903,
Staatsflagge,
Seitenverhältnis = 4:5(?),
Quelle, nach: Deutsche Wappen Rolle




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1839–1903,
Flagge für Mitglieder der Herzoglichen Familie,
Quelle, nach: Deutsche Wappen Rolle




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1839–1903,
allgemeiner Schiffswimpel,
Quelle, nach: Deutsche Wappen Rolle,
Verordnung Großherzogl. Hess. Staatsministerium ddo. Darmstadt v. 16.03.1839

Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1839–1918,
Landesflagge – Variante ohne Wappen,
Seitenverhältnis = 4:5(?),
Quelle, nach: Wikipedia (D)




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1903–1918,
Staatsflagge,
Seitenverhältnis = 4:5(?),
Quelle, nach: Flags of the World




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1903–1918,
Flagge der Prinzen und Prinzessinen,
Seitenverhältnis = 4:5(?),
Quelle, nach: Flags of the World




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1870–1903,
Flagge des Großherzogs,
Seitenverhältnis = 7:10(?),
Quelle, nach: Snamjena Germanii, Flags of the World




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1903–1918,
Flagge des Großherzogs,
Seitenverhältnis = 1:1,
Quelle, nach: Flags of the World




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1903–1918,
Flagge der Großherzogin,
Seitenverhältnis = 1:1,
Quelle, nach: Flags of the World




Großherzogtum Hessen-Darmstadt,
1903–1918,
Flagge des Kronprinzen,
Quelle, nach: Flags of the World




Volksstaat Hessen,
1919–1934,
Landesfarben,
Seitenverhältnis = 2:3(?),
Quelle, nach: Flags of the World




Volksstaat Hessen,
1919–1934,
Landesflagge,
Seitenverhältnis = 1:2,
Quelle, nach: Flags of the World




Volksstaat Hessen,
1919–1934,
Landesflagge (Variante),
Seitenverhältnis = 4:5(?),
Quelle, nach: Wikipedia (D)




Volksstaat Hessen,
1920–1934,
Landesdienstflagge,
Seitenverhältnis = 2:3(?),
Quelle, nach: Flags of the World





Die Flaggen der Hessischen Landgrafschaften waren immer rot-weiße bzw. weiß-rote Bikoloren. Die Farben gehen auf den Löwen im Wappen der Landgrafschaft Thüringen des 12. und 13. Jahrhunderts zurück, aus der das Land letztlich hervorging, der horizontal weiß und rot gestreift war. Im Jahre 1806 wurde die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt zum Großherzogtum Hessen erhoben und im Jahre 1839 wurde eine neue Flagge eingeführt. Es war eine dreistreifige Bikolore, mit drei Streifen in Rot, Weiß und Rot im Verhältnis 1:2:1, mit dem blauen Wappenschild und dem weiß-rot gestreiften Löwen in der Mitte. Sie war offiziell bis 1903 in Gebrauch, als in den vier Ecken der Flagge je eine Krone platziert wurde. Mit dem Ende der Monarchie und des Großherzogtums Hessen endete 1918 auch die Verwendung dieser Flagge. Das gleiche Modell gleicher Gestaltung diente ebenfalls bis 1918 jeweils als Flagge der Prinzen und Prinzessinnen. Der Großherzog hatte seine eigene Flagge, bis 1903 als rot-weiße Bikolore mit dem großherzoglichen Wappen in der Mitte, das vom Band des Hosenbandordens umgeben war. 1903 wurden quadratische Standarten für den Großherzog, die Großherzogin und den Kronprinzen eingeführt, die im Wesentlichen das Bild des Wappens als Wappenflagge zeigten. Der nachfolgende 'Volksstaat Hessen' schuf sich als Landesflagge, die von jedermann verwendet werden konnte, eine neue rot-weiß-rote Flagge, jedoch mit gleich breiten Streifen. Als Staatsflagge bzw. Dienstflagge, also amtliche Flagge für Ämter und Behörden des Landes soll die rot-weiß-rote Flagge mit den Streifen in 1:2:1 weiterverwendet worden sein, mit dem Wappen des Landes in der Mitte. Wahrscheinlich wurde diese Flagge, ohne Wappen, ebenfalls als Landesflagge anerkannt und von der Bevölkerung bis 1934 verwendet.
Ein für die Flagge bedeutsames Ereignis war die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Deutschen Reich im Jahre 1933. Alle offiziellen Nicht-Hakenkreuz-Flaggen die auf den Föderalismus, regionale Bezüge oder das Kaiserreich zurückgingen wurden zwischen 1933 und 1935 abgeschafft. Für die Nationalsozialisten galten die föderale Struktur des Deutschen Reiches, seine historisch gewachsenen Länder, als überholt, als Relikte einer zu überwindenenden Vergangenheit. In diesem Sinne wurden mehrere Gesetze erlassen, am 31.03.1933 das 'Vorläufige Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich', am 07.04.1933 das 'Zweite Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich' und schließlich, am 30.01.1934 das 'Gesetz über den Neuaufbau des Reiches'. Die föderale Länder-Struktur des Deutschen Reiches wurde damit durch die Gaue der NSDAP abgelöst, die Länder wurden bedeutungslos. Ämter und Behörden hatten ab jetzt die Hakenkreuzflagge als Dienstflagge zu verwenden, und zwar bis zum 15. September 1935, als mit dem Reichsflaggengesetz eine Dienstflagge für alle Ämter und Behörden des Reiches geschaffen wurde. Die Ministerpräsidenten der Länder, ab spätestens 1933 alle von der NSDAP – und dann meist Reichsstatthalter genannt – blieben jedoch bis 1945 im Amt. Die entsprechenden Landesfarben galten mit Einschränkungen zwar weiter, auf jeden Fall aber nicht in Form von Flaggen. Sie wurden z.B. vereinzelt an Uniformen der SA oder bei bestimmten Dienstgraden der Hitlerjugend in der Brustschnur verwendet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Verwaltung innerhalb des Deutschen Reiches neu aufgebaut, und zwar lokal, über die Struktur der Länder. Das waren teilweise alte Länder, teilweise wurden neue Länder geschaffen. Dabei besann man sich oft der alten Landesfarben und reaktivierte sie – oder man schuf neue – für eingeschränkte hoheitliche Aufgaben, die der Kontrolle durch die Alliierten unterstanden. Mit der Gründung der BRD und der DDR wurde für beide Gebilde eine interne Länderstruktur final festgelegt und es wurden entsprechende offizielle Flaggen für die Länder eingeführt. Die preußische Provinz Hessen-Nassau, und der Volksstaat Hessen wurden dabei, mit Ausnahme von Rheinhessen, im Jahre 1945 von den Alliierten zu "Groß-Hessen" zusammengefasst. Dabei wurde die Flagge der alten Landgrafschaft Hessen unverändert als rot-weiße Bikolore beibehalten. Auch das Wappen wurde, in der Form am Löwen und an der Krone geringfügig verändert, wieder verwendet. Wappen und Flagge wurden im Jahre 1949, als das Land Hessen Bundesland der BRD wurde, beibehalten.
Quelle:
Wikipedia (D),
Flags of the World,
Snamjena Germanii,
Jürgen Kaltschmitt,
Uniform-Fibel


1806–1808,
kleines Wappen des Großherzogtums Hessen,
Quelle, nach: www.heraldique-europeenne.org, ca.2010

1808–1902,
kleines Wappen des Großherzogtums Hessen,
Quelle, nach: www.heraldique-europeenne.org, ca.2010

1902–1920,
kleines Wappen des Großherzogtums Hessen,
Quelle, nach: Wikipedia (D)

bis 1918,
mittleres Wappen des Großherzogtums Hessen,
Quelle, nach: Wikipedia (D)

1920–1945,
Wappen Volksstaat Hessen,
Quelle, nach: Wikipedia (D)

Das Wappen der Landgrafschaften Hessen zeigte einen blauen Wappenschild mit einem weiß-rot gestreiften Löwen. Dieser golden bewehrte, golden bekrönte, steigende Löwe ist der Ludowing'sche Löwe, ein ursprünglich thüringisches Symbol, das auf das Ende des 12. Jahrhunderts, auf den Landgrafen Hermann I. aus der Dynastie der Ludowinger zurück geht.
Das mittlere Wappen des Kurfürstentums Hessen zeigt neun Felder: 1. Landgrafschaft Hessen, 2. Fürstentum Mainz, 3. Fürstentum Worms, 4. Grafschaft Ziegenhain, 5. der Herzschild, Großherzogtum Hessen, 6. Grafschaft Katzenelnbogen, 7. Grafschaft Büdingen, 8. Grafschaft Hanau, 9. Grafschaft Nidda. Das Schild wird bekrönt von einer Königskrone. Der Monarch war zwar nur Großherzog, aber diese pflegten Königskronen zu verwenden.
Ursprünglich war der Löwe mit acht roten und weißen Balken gestreift, im 15. Jahrhundert wurden es neun Streifen. Es gibt Darstellungen des Löwen mit einem oder zwei Schwänzen. Das ist heraldisch ohne Bedeutung.

Quelle:
Historischer Verein Ingelheim
Nach dem Aussterben der männlichen Linie der Landgrafen – das Haus der Ludowinger – im Jahre 1247 kam es zum Erbfolgekrieg zwischen den Markgrafen von Meißen (Haus Wettin) und dem Herzogtum Brabant (Sophie, Herzogin von Brabant, Haus der Ludowinger). Der Krieg endete 1264 und ein Großteil im Osten der Landgrafschaft Thüringen kam an das Haus Wettin. Daraus gingen die späteren Wettinisch-Ernestinischen Herzogümer hervor. Der Westen kam als Landgrafschaft Hessen an den Sohn von Sophie von Brabant. Das Thüringer Wappen (weiß-rot gestreifter Löwe auf Blau) wurde von beiden Dynastien übernommen. Die in Folge der hessischen Erbteilung von 1567 (und auch später) entstehenden Linien der Landgrafen von Hessen behielten alle das blaue Wappenschild mit dem weiß-rot gestreiften Löwen bei. Nur der Löwe im Wappen von Hessen-Darmstadt bekam im Jahre 1808 ein gezogenes Schwert in Pranke gedrückt. Es steht für den im gleichen Jahr verliehenen Titel des Großherzogs von Hessen: "Vorfechter zwischen Rhein und Weser". Der Heraldiker Otto Hupp (1859–1949), hat das kleine Staatswappen, auf den nur der Löwe mit dem Schwert abgebildet ist im Jahre 1902 überarbeitet. Davon stark betroffen war die Krone auf dem Wappen, jetzt eine zweibügelige Königskrone und erstmals wurde die Anzahl der weißen und roten Streifen im Löwe exakt auf 10 festgelegt. Nach Revolution und Sturz der Monarchie im Jahre 1918 wurde das Wappen des Landes im Jahre 1920 erneut von Otto Hupp überarbeitet. Krone vom Kopf des Löwen wurde entfernt, ihm wurde das Schwert abgenommen, und es wurde festgelegt dass der Löwe einheitlich nur einen einzigen Schwanz haben darf, die Form des Wappenschildes wurde verändert, und eine "Volkskrone" auf das Schild gesetzt.
Die preußische Provinz Hessen-Nassau, und das Land Hessen (Hessen-Darmstadt) wurden, mit Ausnahme von Rheinhessen, im Jahre 1945 von den Alliierten zu "Groß-Hessen" zusammengefasst. Dabei wurden Wappen und Flagge beibehalten (wenn auch Form und Krone am Wappen ein wenig geändert wurden), und im Jahre 1949, als das Land Hessen Bundesland der BRD wurde, übernommen.
Quelle: Wikipedia (D),
Flags of the World
Lesen Sie hier:
Hintergründe, Geschichte und Fakten zum Thema "Der Löwe in der Heraldik". Ausführungen, Varianten, Entwicklung, sowie Panther und Leoparden.



bis 1807,
Kokarde von Hessen-Darmstadt

1807–1812,
Kokarde für Offiziere in Scharlachrot Farbverhältnis 9:1

1807–1812,
Kokarde für Mannschaften in Karmesinrot Farbverhältnis 7:3

1812–1813,
Kokarde von Hessen-Darmstadt

1813–1814,
Kokarde von Hessen-Darmstadt

1814,
Kokarde für Offiziere

bis 1919,
Kokarde von Hessen-Darmstadt
Die Farben vieler Bandschleifen-Kokarden zeigten meist nur eine Farbe. Z.B. Schwarz = Großbritannien, USA, Preußen und viele andere deutsche Staaten, Weiß = (königliches) Frankreich, Rot = Spanien usw. In der napoleonischen Zeit war die neue scheibenförmige Bandschleifen-Kokarde überwiegend in den Landesfarben gehalten. Im Fall des Großherzogtum Hessen (-Darmstadt) wechselte man 1807 von schwarz zu rot-weiß.
Offiziere trugen bis 1815 Zweispitz, daran bis 1812 eine runde Bandschleifen-Kokarde in Scharlach-Rot und Weiß im Farbverhältnis 9:1. Mannschaften trugen bis 1812 eine runde Bandschleifen-Kokarde in Karmesin-Rot und Weiß im Farbverhältnis 7:3. Ab 1812 gab es die Farb- und Gestaltungsunterschiede nicht mehr. Jedoch kam ab 1813 eine neue Kokarde auf, mit einem wesentlich kleineren roten Feld in der Mitte. Diese Kokardenvariante war ab 1813 bei den hessisch-darmstädtischen Truppen in Spanien zu sehen, 1813 bei den Neu-Aufstellungen, sowie 1814 bei der nochmaligen Neu-Aufstellung und ab 1814 bei den Freiwilligen Jägern.
Auf dem hessen-darmstädter Tschako war oberhalb der Kokarde zusätzlich ein Woll-Bommel (Pompon) aufgesteckt, manchmal auch in Form einer Scheibe, der verschiedenen Farben gehalten sein konnte und so dem Vorgesetzten anzeigte, welcher Kompanie der Soldat angehörte, oder auch welchen Rang er bekleidete.
Angesichts dieser Varianten und Änderungen muss man bedenken, daß die Herstellung militärischer Ausrüstungsgegenstände in der damaligen Zeit häufig in mehreren, oft kleinen Manufakturen erfolgte. Außerdem gingen die hessen-darmstädtischen Truppen 1812 in Spanien unter. Ebenso wurde 1812 in Rußland praktisch die ganze dorthin entsandte großherzoglich-hessische Armee ausgelöscht, Anfang 1813 neu aufgestellt und in den Frühjahrsfeldzügen und bei Leizig im Oktober 1813 (immer noch an Napoleons Seite) erneut vernichtet. Im Frühjahr 1814 (nun auf alliierter Seite) wurde die Armee wiederum neu aufgestellt. Da konnte man sich beim besten Willen nicht immer an die Uniformierungsvorschriften halten. Es musste - teilweise zumindest - an Material gespart und improvisiert werden. Offiziere und Freiwillige Jäger aller deutschen Staaten waren Selbsteinkleider (also Selbst-Zahler in Fragen der Bekleidung) und hielten sich in vielen Fällen "nicht so ganz exakt" an die Uniformierungsvorschriften.
Über die Färbung und Gestaltung der Kokarden zwischen dem Ende der Napoleonischen Ära und dem Ende der Monarchie im Jahre 1918 ist dem Autor nichts genaueres bekannt.
Quelle/Source: Jürgen Kaltschmitt, nach
1) P. Bunde - Brigade-Uniformtafeln Nr. 57, 66, 67 und 134, Herzogenrath 2000/2001/2004/2016
2) L. u. F. Funcken "Historische Uniformen", Band 4, Napoleonische Zeit, Deutsche Ausgabe, Uniform-Tafeln Seiten 77 und 79, München 1979
3) H. Knötel/Dr. M. Lezius "Deutsche Uniformen, Album: Zeitalter der Freiheitskriege", Bilder auf Seite 28, Wolfenbüttel 2014 (Reprint von 1932)
4) O. v. Pivka/B. Fosten "Napoleon's German Alliies" (5) Hesse (Band 122 der Men-At-Arms Reihe, Osprey), Uniformtafel C, D und E in Buchmitte, London 1982
5) K. Schäfer, M. Gärtner, A. Umhey, P. Wacker, E. Wagner "Die Achenbach-Bilderhandschrift 1813/14" : "Abbildung des Großherzoglich hessischen Militair", Uniform-Tafeln 1, 2 ,4, 5, 12, 13 und 21, Darmstadt 1994
6) P. Schuchhardt: "Die Elberfelder Bilderhandschrift-Bilder und Dokumente aus napoleonischer Zeit", Bild 17 A, Herne 2004
7) "Weilander Manuscript - Uniformen der französischen Armee und deren Alliierter 1806-1813", Seite 63, Paris 2004 (Reprint)

Lesen Sie hier:
Hintergründe, Geschichte und Fakten zum Thema "Kokarden".

Kokarde

Die Bundesstaaten des Deutschen Reiches 1871 bis 1920, interaktive Karte:

Quelle: Volker Preuß
Die interaktive Landkarte zeigt das Großherzogtum Hessen und die anderen Staaten des Deutschen Reiches.

Quelle: Hand-Atlas für die Geschichte des Mittelalters und die neueren Zeit, 1880
Die historische Landkarte zeigt das Großherzogtum Hessen zwischen den Jahren 1815 und 1866, in hellgrüner Umrandung.

Fläche: 7.692 km²
Einwohner: 1.350.000 (1925)
Bevölkerungsdichte: 175 Ew./km² (1925)
Hauptstadt: Darmstadt
Währung bis 1868: 1 Gulden = 60 Kreuzer = 240 Pfennige
Währung 1868–1875: 1 Taler = 30 Silbergroschen = 300 Pfg.
Währung 1875–1924: 1 Mark = 100 Pfennig
Währung 1924–1946: 1 Reichsmark (RM) = 100 Reichspfennig (Rpf.)
Quelle: Der Michel,
Volker Preuß

1145–1254 · Landgrafschaft Thüringen
1254–1264 · Erbfolgekrieg, Lösung Hessens von Thüringen
1264 · Landgrafschaft Hesssen
1567 · Teilung des Herrscherhauses in vier verschiedene Linien (1. Landgrafschaft Hessen-Kassel, 2. Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, 3. Landgrafschaft Hessen-Marburg [bis 1604], 4. Landgrafschaft Hessen-Rheinfels [bis 1583])
1806 · Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation unter dem Druck Napoléons, der Kaiser tritt zurück, die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wird zum Großherzogtum Hessen erhoben und tritt dem Rheinbund bei
1808 · der Großherzog erhält den Titel "Vorfechter zwischen Rhein und Weser"
1816 · der Großherzog nennt sich offiziell "Großherzog von Hessen und bei Rhein"
1866 · Bruderkrieg Preußens gegen Österreich, Hessen-Darmstadt, und Hessen-Kassel stehen auf der Seite Österreichs und unterliegen, Hessen-Kassel und das ehemalige Hesse-Homburg werden im August 1866 von preußischen Truppen besetzt, aufgelöst und im Oktober 1866 der Preußischen Provinz Hessen-Nassau angegliedert. Hessen-Darmstadt muss die Städte Mainz und Worms, sowie den Kreis Biedenkopf an Preußen abtreten
1918 · Revolution in Hessen-Darmstadt, Sturz der Monarchie
1923 · Ausrufung des "Volksstaat Hessen"
bis 1945 · Bundesland des Deutschen Reiches
1945 · Hessen-Darmstadt wird US-amerikanisch besetzt
19.09.1945 · die Alliierten gründen das Land Groß-Hessen (das heutige Bundesland Hessen) durch Vereinigung von Hessen-Darmstadt mit Hessen-Nassau und unter Verlust von Rheinhessen
Quelle: Atlas zur Geschichte,
World Statesmen,
HGIS Germany 1820-1914

1.) ab 1567 Landgrafschaft Hessen-Kassel, ab 1803 Kurfürstentum Hessen, ab 1866 zur preußischen
Provinz Hessen-Nassau
2.) ab 1567 Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, 1803–1918 Großherzogtum Hessen,
1918–1945 Staat Hessen
3.) ab 1596 Landgrafschaft Hessen-Homburg, ab 1866 zur preußischen
Provinz Hessen-Nassau
4.) 1567–1604 Landgrafschaft Hessen-Marburg
5.) 1567–1583 Landgrafschaft Hessen-Rheinfels
6.) 1648–1681 Landgrafschaft Hessen-Bingenheim
Quelle, nach: Wikipedia (D)

Der Name "Hessen" geht zurück auf einen gleichnamigen Germanischen Stamm der zur Zeit der Römer hier lebte. Dieser Stamm wurde von den Römern "Chatti" genannt. Der Name "Darmstadt" leitet sich von dem Bach "Darm" ab, der hier fließt. "Darm" heißt übersetzt "Morast" oder "Sumpf". Darmstadt war Residenz der Grafen von Katzenelnbogen, die Ihren Besitz im Jahre an 1479 an Hessen abtreten mussten.
Quelle: Handbuch der geographischen Namen




