Die Flagge Äquatorial-Guineas zeigt drei waagerechte Streifen in Grün, Weiß und Rot mit einem flachen blauen Dreieck am Liek und zusätzlich das Wappen des Landes in der Mitte des weißen Streifens. In dieser Form wird sie als Nationalflagge, Staatsflagge und Marineflagge verwendet. Die Flagge wurde am 12.10.1968 anlässlich der Unabhängigkeit von Spanien eingeführt. Das es bis 1973 keine Regelung dazu gab, wurde die Flagge meist ohne Wappen verwendet. Grün symbolisiert die natürlichen Ressourcen des Landes, die Landwirtschaft und den Dschungel. Das Blau symbolisiert das Meer, das das Festland mit den Inseln verbindet. Weiß symbolisiert Frieden. Das Rot symbolisiert das Blutvergießen der Unabhängigkeitskämpfer. Der Baum, der auf der Nationalflagge und im Wappen erscheint, ist der Baumwollseidenbaum.
Im Staatswappen ist auf einem silbernen Schild ein Baumwollseidenbaum abgebildet, darüber sechs goldene sechszackige Sterne. Nach anderen Quellen, soll der Baum angeblich ein Maulbeerbaum sein, unter dem in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts die Spanier und König Bonkoro von Bata einen ersten Vertrag abschlossen. Die goldenen Sterne über dem Wappen symbolisieren das Festlandsgebiet und die fünf Inseln des Staates. Unter dem Schild lautet die Aufschrift: "Einheit, Frieden, Gerechtigkeit". Zwischen 1973 und 1979, in der Zeit der Herrschaft von Macia Nguema, galt vorübergehend ein anderes Wappen.
Der Name "Guinea" beschrieb früher die gesamte Westküste Afrikas zwischen Kap Dakar und Kap Lopez. Er geht auf die Bezeichnung "aguinaou" zurück, ein Wort mit dem die Tuareg die Völker südlich der Sahara bezeichnen: "Schwarze".